
Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Patienten und bei der Befreiung der Personen aus dem Sportwagen, einer Corvette Cabriolet. Dabei mussten jedoch keine technischen Maßnahmen durch die Feuerwehr unternommen werden. Feuerwehrkameraden mit Rettungsdienstausbildung unterstützten zudem auch bei der Patientenversorgung. Der 24jährige Fahrer des LKW erlitt einen Schock. Die Besatzung eines weiteren alarmierten Rettungswagens kümmerte sich um ihn.
Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr abgesichert sowie bis zum Abschluss der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei ausgeleuchtet und anschließend der Polizei übergeben. Die Reinigungsmaßnahmen der Fahrbahn hat der Straßenbaulastträger (Straßen.NRW) übernommen. Die Autobahn A3 wurde ab dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg in Fahrtrichtung Frankfurt für mehrere Stunden durch die Polizei gesperrt.
Der Rettungsdienst war mit 3 Rettungswagen und zwei Notärzten vor Ort.
Appell der Feuerwehr:
Die Feuerwehr appelliert an die Verkehrsteilnehmer sofort bei stockendem Verkehr und am Stauende eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge zu bilden. Dies war beim heutigen Einsatz leider unterblieben und verzögerte die Anfahrt der Hilfskräfte unnötig, da die Gasse erst von den ersten Einsatzkräften der Feuerwehr gebildet werden musste. Wie bildet man eine Rettungsgasse: Bei dreispurigen Autobahnen fahren die Verkehrsteilnehmer auf der rechten Spur auf den Standstreifen, die Fahrzeuge auf der mittleren Spur rücken ebenfalls nach rechts auf die dann frei gewordene erste Spur. Die Nutzer der linken Spur fahren ihr Fahrzeug an den äußersten linken Rand Richtung Mittelleitplanke. Die Einsatzfahrzeuge können dann zwischen der mittleren und der linken Spur zum Unfallort gelangen. Eine Rettungsgasse kann Leben retten.


